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Maria-Hilf-Krankenhaus Bergheim

Klosterstraße 2
50126 Bergheim
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Sauberkeit im Maria-Hilf-Krankenhaus


Neben der Diagnostik und Therapie spielt auch die Hygiene im Krankenhaus eine wichtige Rolle für die Genesung der Patienten. Krankenhausinfektionen und resistente Krankheitserreger sind ein ernst zu nehmendes Problem. Deshalb widmet das Maria-Hilf-Krankenhaus der Entdeckung und Bekämpfung von Infektionen aller Art größte Aufmerksamkeit.
Voraussetzung für ein erfolgreiches Hygienemanagement sind standardisierte Arbeitsabläufe und Verfahrensweisen, die einerseits den geltenden Unfallverhütungsvorschriften (UVV) und Empfehlungen der Expertenkommission des Robert Koch-Institutes (RKI), Berlin, angeglichen werden müssen, und zugleich auch praktisch umsetzbar sind. Dieser ständig aktuell gehaltene Hygieneplan stellt eine Leitlinie dar und verfolgt das Ziel, einen gleich bleibend hohen Hygienestandard zu erreichen, als dessen Folge eine möglichst niedrige Zahl nosokomialer Infektionen resultieren soll.

Um einen gleichbleibend hohen Hygienestandard zu erhalten, führen wir folgenden Maßnahmen durch:

  • Regelmäßige Begehungen aller Bereiche des Krankenhauses
  • Überwachung hygienerelevanter Arbeitsabläufe in Diagnostik, Therapie und Pflege sowie der Aufbereitung von Medizinprodukten
  • Erstellung, Fortschreibung und Überwachung der Einhaltung von Hygiene-, Reinigungs- und Arbeitsplänen unter hygienischen Gesichtspunkten
  • Aufzeichnung der Daten bezüglich Krankenhausinfektionen – Visitationen auf den Stationen
  • Erkennung und Erfassung von nosokomialen Infektionen
  • Früherkennung und Ursachenermittlung von nosokomialen Infektionen
  • Erstellen von Statistiken über nosokomiale Infektionen, Häufigkeiten multiresistenter Erreger und zu erfassenden Erregern nach Infektionsschutzgesetz
  • Schulung und praktische Anleitung der Mitarbeiter im Pflegebereich
  • Beratung von Mitarbeitern bei mikrobiologischen und hygienerelevanten Fragestellungen in Problemsituationen
  • Beratung und Empfehlung bei der Auswahl und Einführung hygienerelevanter Verfahren und Produkte
  • Organisation der Hygieneteambesprechungen
  • Vorbereitung der Sitzungen (Einladungen an Mitglieder, Themen, Stationsbegehungen, etc.) Vorbereitung der Hygienebegehungen in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaushygieniker und dem Gesundheitsamt
  • Erstellung von Standards zum Management bei speziellen Erkrankungen und speziellen Erregern sowie Hygiene in speziellen Bereichen
  • Durchführung von Umgebungsuntersuchungen zum Zweck der Qualitätssicherung, und zur Ursachenforschung bei Ausbrüchen
  • Abklatschuntersuchungen (Händeabklatsch, Abklatsche in Risikobereichen) mikrobiologische Prüfung der Endoskope, Instrumentenspülmaschinen sowie Geschirrspülmaschinen und RDG für Steckbecken, etc.
  • Beurteilung der Ergebnisse der Umgebungsuntersuchungen und daraus resultierende Schulungen des Personals der entsprechenden Bereiche

 

Reinigungsystem HYSYST

Das Maria-Hilf-Krankenhaus hat im Rahmen des Hygienemanagements das neue Reinigungssystem HYSYST eingeführt, durch welches die Desinfizierung der Oberflächen im Krankenhaus gesichert und Hygiene für Patienten und Besucher sichtbar gemacht wird. Gleichzeitig entspricht das Reinigungssystem allen Anforderungen an die Krankenhaushygiene des Robert Koch-Institutes und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene.

Das Hygienesystem basiert auf standardisierten Abläufen und Strukturen, die von gesondert geschulten Reinigungskräften angewandt werden. Dazu zählt unter anderem die Versiegelung von Nachttischen und Kleiderschränken nach der Reinigung. Dadurch können Patienten sicher sein, dass das Zimmer seit der Reinigung von niemandem genutzt wurde. Gleiches gilt für das Badezimmer. Dusche und Waschbecken erhalten nach der desinfizierenden Reinigung ein spezielles Siegel, das sich bei Benetzung mit Wasser vollständig auflöst. Auch werden aus Hygienesicht besonders relevante Stellen wie Türgriffe, Lichtschalter und vieles mehr mit Hilfe von Aufklebern hervorgehoben, sodass die Reinigungskräfte automatisch an die Desinfektion erinnert werden.

Neben den zu reinigenden Stellen ist auch der Ablauf definiert. So werden zunächst die Türklinken, das Türblatt und der Rahmen gesäubert, bevor es mit dem weiteren Zimmer, dem Bad und zuletzt den Böden weitergeht. Für jeden Bereich sieht das neue System ein eigenes Reinigungstuch vor: Mit einem blauen Tuch werden die Oberflächen im Zimmer behandelt. Die Farbe Gelb ist für das Bad vorgesehen und die Toilette wird mit einem roten Tuch gereinigt. Die Bereiche der Patienten, also Nachttisch und Bettgestellt reinigen die Fachkräfte mit Einmal-Desinfektionstüchern. Spezielle Wischbezüge kommen abschließend bei der Bodenreinigung zum Einsatz.

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