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Maria-Hilf-Krankenhaus Bergheim

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Qualitätsziele erneut erfüllt

MHK erhält wiederholt Siegel für Hygiene

Das Maria-Hilf-Krankenhaus (MHK) erfüllt auch unter Pandemiebedingungen die Anforderungen für Hygiene und Infektionsschutz des „mre-netz regio rhein-ahr“. Nach der Zertifizierung für das 3. Qualitätssiegel für Krankenhäuser (Laufzeit 2020-2023) im letzten Jahr hat die Klinik nun auch die erste von insgesamt drei Qualitätsprüfungen erfolgreich bestanden. Dr. med. Stephan Sarter, Ärztlicher Direktor und zugleich Vorsitzender der Hygienekommission des MHK, und Jürgen Meier, Fachkrankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention (HFK), nahmen das Jahressiegel 2021 im Namen der Klinik freudig entgegen.

Dr. med. Stephan Sarter, Ärztlicher Direktor und zugleich Vorsitzender der Hygienekommission des MHK, und Jürgen Meier, Fachkrankenpfleger für Hygiene und Infektionsprävention (HFK), halten ein Rahmen mit dem Zertifikat des MRE-Netzwerkes.
Zertifizierter Hygiene und Infektionsschutz: Jürgen Meier und Dr. Sarter (v.l.) mit dem Zertifikat.

Der Nachweis erfolgte durch ein Qualitätsaudit, in dem die Qualitätsziele durch das Gesundheitsamt geprüft und beurteilt wurden. Während das Coronavirus im Vorjahr noch einen kleinen Teil der Prüfung ausmachte, rückte das Thema dieses Jahr stärker in den Vordergrund. So lag der Fokus auf dem Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 und der Erkrankung, die es auslöst - genannt COVID-19 (Corona Virus Disease-2019). Die internen Abläufe und Maßnahmen der Klinik wurden vor Ort durch das Gesundheitsamt bewertet. Zudem reichte das MHK Unterlagen als Nachweis für die Verfahrensanweisungen und die angebotenen Schulungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ein. Auch die Abläufe genereller Infektionsschutzregelungen wurden von den Verantwortlichen überprüft.

Seit der Gründung der Hygieneoffensive im Jahr 2010 beteiligt sich das Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim erfolgreich am MRE-Netzwerk, welches sich vorranging mit den zunehmenden Problemen durch multiresistente Erreger (MRE) befasst. Das Siegel bekommen die Krankenhäuser des Netzwerkes, die ihre Patienten über multiresistente Keime und Erreger aufklären und durch ihre Hygienemaßnahmen schützen. Die Übertragung infektionsrelevanter Erreger soll dadurch verhindert werden. Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen die Krankenhäuser Anforderungen von insgesamt zehn Qualitätszielen erfüllen. Darunter fallen beispielsweise das Wissensmanagement und die Netzwerkarbeit, die Patientensicherheit durch Basishygiene, die Implementierung eines Antibiotikamanagements für die zielgerichtete Verabreichung von Antibiotika und das Ausbruchsmanagement, das im Falle eines Ausbruchs durch einen Infektionserreger die zu ergreifenden Maßnahmen festlegt.